Staatliche Förderung

Staatliche Förderung bei einem Einbau von Sicherheitstechnik

Die Bundesregierung fördert seit dem Jahr 2014 bauliche Maßnahmen zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen. Im Januar 2017 hat sie die Förderung zur Verbesserung des Schutzes gegen Einbruchdiebstahl wegen der hohen Nachfrage auf 50 Mio. Euro pro Jahr erhöht. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert in ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen“ unter anderem auch den Einbau von einbruchhemmenden Wohnungseingangstüren und Haustüren. Auch das Anbringen von Türzusatzschlössern, Rollläden und Türspionen fördert die KfW in diesem Programm. Planen Sie eine Videoüberwachung für Ihre Wohnung oder Ihr Haus kann auch dieses Vorhaben von der KFW unterstützt werden. Das Förderprogramm beinhaltet die Installation von Kamerasystemen für die Überwachung des Eingangsbereichs und für die Meldung von Einbrüchen und Überfällen.




Die KfW bietet eine Förderung von 10 Prozent für derartige Investitionen an. Bei einer Mindestinvestition von 2.000,00 Euro erhalten Sie einen Zuschuss von 200,00 Euro. Die Höchstsumme des Zuschusses beträgt maximal 1.500,00 Euro für eine Investition in Höhe von 15.000,00 Euro. Die KfW fördert die Materialkosten und wenn ein spezialisierter Handwerker den Einbau durchführt, die Handwerkerkosten.

Integrieren Sie die Einbauten der Sicherheitsmaßnahmen in den altersgerechten Umbau Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses, ist es möglich die Fördersumme bis auf maximal 6.250,00 Euro zu erhöhen.

Mieter und private Eigentümer können diese Förderung bei der KFW beantragen. Allerdings ist ein Sachverständiger einzuschalten, der ein Konzept erstellt das Bauvorhaben kontrolliert und begleitet. Er bestätigt abschließend gegenüber der KfW, dass die Maßnahmen umgesetzt wurden.

Überwachungskameras liefern verwertbare Bilder für die Fahndung

Eine Überwachungskamera im Außenbereich sollten Sie gut sichtbar anbringen, denn es ist verboten Aufnahmen mit einer versteckten Kamera vorzunehmen. Außerdem hält eine gut sichtbare IP Kamera Einbrecher von einem Einbruch ab. Damit verhindert eine gut erkennbare Videoüberwachung Schäden an Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus, die bereits bei einem Einbruchsversuch unweigerlich entstehen. Achten Sie bei einer Außenkamera besonders auf den Staubschutz und die Wasserdichtigkeit. Die Outdoorkamera sollte mindestens den Schutzgrad IP65 aufweisen und auch einen ausreichenden Schlagfestigkeitsgrad besitzen, damit sie von einem Einbrecher nicht einfach zerstört werden kann.
Aber verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Außenkameras, die Ihr Grundstück und den Hauseingang überwachen. Im Indoorbereich sollten Sie Kameras installieren um Bewegungen in Ihren Räumen zu überwachen. Sie sollten die Kameras so anbringen, dass Sie mit ihnen den ganzen Raum überwachen können und keine toten Winkel entstehen.

Auch wenn eine Überwachungskamera den Einbrecher nicht aufhält, so erhalten Sie doch ausreichend Bildmaterial, dass Sie der Polizei für die Ermittlung des Einbrechers zur Verfügung stellen können. Achten Sie deshalb beim Kauf einer Videoüberwachungskamera auf einen ausreichenden Blickwinkel und gute Nachtsichtfähigkeiten. Viele Einbrüche geschehen tagsüber, aber auch in der Nacht sind noch Einbrecher aktiv.

Verbinden Sie Ihre Videoüberwachungskamera mit der Außenbeleuchtung

Besitzt Ihre Überwachungskamera einen Bewegungsmelder, können Sie die Kamera so in Ihr Netzwerk integrieren, dass sich beim Auslösen des Bewegungsmelders sowohl die Beleuchtung in Ihrer Wohnung als auch die Außenbeleuchtung automatisch einschalten. Lassen Sie sich in diesen Situationen eine Meldung und die Bilder direkt auf Ihr Smartphone oder Ihr Tablet schicken. Sie sind sofort informiert und können die Situation, egal wo Sie sich gerade aufhalten, überprüfen. Ist der Alarm berechtigt, informieren Sie sofort die Polizei und sofern Sie eine Sirene in Ihrem Konzept berücksichtigt haben aktivieren Sie auch diese.

Weitergehende Informationen über die Förderung finden Sie auf der Web-Site der Kreditanstalt für Wiederaufbau.


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